Montag, 30. Mai 2016

Leider geil: Schoko-Himbeer-Mascarpone-Traum ♥

Servus Ragazzi!

Na, läuft euch das Wasser im Mund schon zusammen? ;)  Die Zutaten für diese süße Schweinerei muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Schokolade. Mascarpone. Zucker. Noch mehr Schokolade. Und ein paar Himbeeren fürs gesunde Gewissen. Obwohl das in dem Fall auch schon geschenkt ist, denn diese Torte hat einfach alles - und davon nicht zu knapp.  Ja ich weiß, furchtbar unvernünftig und viel zu süß und überhaupt....  Aber: Leider geil ;)



Kalorien hat dieses Schätzchen natürlich auch, hallelujah. Aber was soll's - wenn die beste Freundin Geburtstag hat, muss was anständiges auf den Tisch. Und die mag nunmal am liebesten - na, was wohl? - Himbeeren und Schokolade ♥ Das Geburtstagskind kennt ihr übrigens schon: Die liebe Jessi von "Let there be om", die  bei mir leckeren veganen Kuchen in einem Gastbeitrag vorgestellt hat.


Schoko-Himbeer-Mascarpone-Torte



Ich wollte schon längstens mal eine Torte mit einer wilden, einfach drauf getropften Glasur machen. Da war Jessis Geburtstag die perfekte Gelegenheit, denn sie liebt Schokolade.

Ich habe inklusive Back- und Kühlzeit etwa zwei Stunden gebraucht, bis sie fertig war. Die Küche war danach zwar ein Chaos, weil man schon einige Arbeitsschritte hat, aber das Ergebnis ist es in jedem Fall wert!

Wenn man ein paar praktische Küchenutensilien hat, geht's einfacher. Eine drehbare Tortenplatte zum Beispiel, auf die möchte ich zum Einstreichen nicht mehr verzichten. Deshalb habe ich euch dieses  Mal auch eine Liste mit den Utensilien gemacht - die sind allerdings kein unbedingtes Muss.

Ihr braucht an Ausrüstung:

  • Drei Backformen mit 20 Zentimetern Durchmesser (meine sind von Tchibo). Eine einzelne hohe Springform tut's natürlich auch, dann müsst ihr den Boden zweimal durch schneiden.
  • Lebensmittelfarbe in Pink. Die Himbeeren alleine färben die Creme allerdings auch schon ein bisschen.
  • Einen Pürierstab und ein feinmaschiges Sieb. Braucht ihr unbedingt, wenn ihr keine Himbeerkerne in der Creme haben wollt. Und: Keiner mag Himbeerkerne...
  • Eine drehbare Tortenplatte. Keine Verrenkungen beim Einstreichen der Torte, beim Ziehen des Musters und beim Verstreichen der Glasur. Top!
  • Eine Winkelpalette zum Verstreichen der Creme und der Glasur. Ein laaaanges Messer geht auch. 
  • Backtrennspray. Meins ist von Birkmann und ich bin echt begeistert. Butter zum Einfetten der Form geht natürlich auch.
  • Einen Zacken-Spatel. Geht auch mit einer Gabel, dann müsst ihr nur mehrmals rund herum fahren. 
  • Spritzbeutel und Zacken-Tülle. Die braucht ihr unbedingt für die Deko. 

Die Böden




Zuerst backt ihr die drei Böden, das geht relativ schnell. Die drei Förmchen - ich habe mir bei Tchibo so kleine Back-Näpfe ohne Springformboden gekauft - mit Backtrennspray einnebeln und leicht mehlen. Der Trick ist, die Formen im Kühlschrank kalt werden zu lassen bevor man den Teig einfüllt und backt, dann geht der Kuchen nachher noch leichter aus der Form.


Ihr braucht für die Böden:
  • 350 Gramm Mehl
  • 50 Gramm Back-Kakao
  • 160 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 160 ml Sonnenblumenöl
  • 300 ml Milch
  • 2 Eier
  • etwas Salz
  • backfeste Schokostreusel
Ofen auf 160 Grad vor heizen.
Mehl, Kakao, Salz, Schokostreusel und Backpulver mischen.
Eier mit Zucker so lange aufschlagen, bis eine dick-cremige Masse entstanden ist.
Öl hinzu gießen, Milch dazugeben und die Mehlmischung auf drei Mal portionsweise unterrühren.
Teig auf die drei Formen verteilen und auf der untersten und der mittleren Stufe (alle drei werdet ihr nicht auf einen Rost bekommen) ca 25 Minuten backen.
Auf einem Rost auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit der aufgebackenen Seite nach unten ganz kalt werden lassen. Die schön gerade Seite brauchen wir nachher damit die Glasur gleichmäßig wird.






Die Glasur



Die Restwärme des Ofens nutzen wir aus und lassen die Glasur darin schmelzen. Es ist eine Art Ganache, die dickflüssig genug ist, um in schönen großen Tropfen vom Kuchen zu kullern. Und sie schmeckt natürlich einfach super ;)


Ihr braucht für die Glasur:
  • 70 Gramm Butter
  • 100 Gramm Zartbitter-Kuvertüre 
In eine feuerfeste Schale gebt ihr die gehackte Schokolade zusammen mit der Butter und lasst alles im Ofen schmelzen.  Mit einer Gabel alles verrühren, bis eine homogene Glasur entstanden ist. Die Schale mit der Glasur lasst ihr derweil noch im leicht warmen Ofen stehen, damit sie nicht zu fest wird bis wir sie brauchen.



Die Creme

 


Während die Ganache im Ofen schmilzt und die Böden auskühlen, rühren wir die Creme an. 

Ihr braucht für die Creme:

  • 250 ml Rama Cremefine
  • 250 Gramm Mascarpone
  • 180 Gramm Frischkäse
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 4 TL Sahnesteif
  • 125 Gramm frische Himbeeren (neun besonders schöne Himbeeren für die Deko beiseite legen)
  • abgeriebene Schale von einer Limette 
  • Lebensmittelfarbe in Pink
Zuerst die Himbeeren waschen, pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Die Limette ebenfalls waschen und die Schale abreiben.
Cremefine steif schlagen. Zucker einrieseln lassen.
In einer zweiten Schüsel Mascarpone mit Frischkäse cremig rühren.
Himbeerpüree, Limettenschale, ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe wenn ihr mögt und Sahnesteif einrühren.
Sahne unterheben und gut vermischen.


Dann stellt ihr den ersten Boden mit der geraden seite nach unten auf die drehbare Tortenplatte. Einen großen Klecks Creme darauf verstreichen bis über den Rand hinaus.
Nächsten Boden drauf setzen, wieder eine Cremeschicht verstreichen. Den letzten Boden mit der geraden Seite nach oben drauf setzen und wieder einstreichen.

Einen kleinen Teil der Creme in den Spritzbeutel füllen und in den Kühlschrank legen.

Rest der Creme großzügig auf dem Kuchen verteilen und den Rand damit einstreichen. Wenn ihr die Winkelpalette Senkrecht an der Torte ansetzt und die Platte dreht, wird der Rand schön gleichmäßig.
Genau so bekommt ihr das Linienmuster hinein, dafür einfach die Zackenpalette ansetzen und die Platte drehen.

So kommt der Kuchen für gut eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Nach 15 Minuten die Ganache aus dem Ofen nehmen, damit sie ein bisschen andickt bis wir sie brauchen und schöner vom Kuchen läuft.


Die Deko



Jetzt kommt der allerschönste Teil des Ganzen: Die Deko und die Panscherei mit der Glasur.

Wenn die Glasur auf den kalten Kuchen fließt, erstarrt sie recht schnell. So bilden sich auch die großen Tropfen am Rand.
Ganache umrühren und gut die Hälfte auf den Kuchen kippen. Nun mit einer langen Palette die Glasur auf dem Kuchen bis über den Rand hinaus verstrechen und die Tortenplatte dabei langsam drehen. So wird's gleichmäßig. Rest der Glasur in die Mitte kippen und wieder oben glatt streichen, so legt sich eine zweite Tropfen-Schicht auf die erste. Und fertig ist die Zauberei.





Natürlich geht das nicht ganz so sauber, wie man es auf dem Bild sieht. Ein bisschen Glasur musste ich schon von der Tortenspitze wischen, das war fast das Nervigste an der ganzen Sache, weil sie relativ fettig ist. Geht aber :)

Mit dem Spritzbeutel Tupfen auf den Kuchen spritzen und die Himbeeren in die noch feuchte Glasur drücken. Mit silbernen Zuckerperlen verzieren.


 Und fertig ist der Schoko-Himbeer-Mascarpone-Traum ♥



Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Tanja

Kommentare:

  1. Wow, der sieht ja superlecker aus. Den werde ich zum Geburtstag meiner Tochter machen.
    LG Anja

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  2. Eine ausgewogene Ernährung ist die beste. Also muss nach einem Veganer Kuchen dieser Himbeer-Schoko-Hammer her. Soooo lecker❤

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  3. Puh, die schaut ja echt mal abartig goooil aus :D Und der runtertropfende Schokoguss, moah! Sabbersabber! So ne drehbare Tortenplatte wär echt eine gute Idee und würd diverse Sauereien zumindest eeetwas eindämmen^^
    Liebe Grüße, Sabine

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  4. OMG, wie toll ist die denn. Ich liebe ja Himbeeren über alles aber dann noch Schokolade dazu. Und wie sie aussieht, eigentlich viel zu schön, um sie zu essen.

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  5. Dankeschön ihr Süßen! ♥ ♥ ♥ :)

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  6. OMG! Was für ein Sündentraum!!! *sabber*

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